Die Versicherungswirtschaft steht heute mehr denn je vor der Herausforderung, ihren Wertbeitrag zur Aufklärung, Beratung und Betreuung der Bürger bei deren Vorsorge und Risikoabsicherung deutlich zu machen und im Angesicht der wachsenden Ansprüche kontinuierlich weiterzuentwickeln. Unternehmen investieren erhebliche Ressourcen in Kundenberatung und Kundenbetreuung und gehen zusätzliche Selbstverpflichtungen ein, wie die „gut beraten“-Weiterbildungsinitiative. Das ist mit Sicherheit erst der Anfang. Jedes Unternehmen hat auch die schmerzliche Erfahrung gemacht, dass viele der beratungsunterstützenden Maßnahmen ihr Ziel nicht erreicht haben. Das wundert nicht: Die Anforderungen an Beratungsqualität sind komplex und gerade in ihrer Vereinbarkeit mit dem Vertriebsziel so vielschichtig, dass es keine einfachen Lösungen gibt. Dabei muss die große Zahl der selbstständigen Vermittler mitgenommen werden, die in den meisten Fällen den direkten Kundenkontakt besitzen. Verbesserungen entstehen erst über eine Kombination von klaren strategischen Entscheidungen, Instrumenten und Faktoren der Unternehmenskultur – konsistent formuliert und konsequent umgesetzt.

Den vollständigen Artikel „Management und Steuerung von Beratungsqualität“, an dem unter anderem zwei concern-Partner mitgewirkt haben, finden Sie hier oder im ZfV Heft 24-2015.