• Projektbeispiel

NEUAUSRICHTUNG DER VERTRIEBSKULTUR NACH BANKENFUSION

Viele Banken in Deutschland fusionieren, um sich so aufzustellen, dass die vielfältigen Herausforderungen zukunftsweisend und nachhaltig gelöst werden können. Dazu sind von der rechtlichen bis zur technischen Seite vielfältige Maßnahmen umzusetzen. Ein wesentlicher Faktor, der oft dazu führt, dass die Fusion nicht die geplanten und gewünschten Ziele erreicht, wird dabei gerne vernachlässigt: Die konsequente Neuausrichtung der Unternehmens- und Vertriebskulturen in Hinblick auf eine neue gemeinsame Linie. 

Ausgangssituation

Im Fusionsprozess gehen Banken unterschiedliche Wege die Unternehmens- und Vertriebskulturen zusammen zu führen. Teilweise wird regional nach unterschiedlichen „Alt-Systemen“ weitergearbeitet. Teilweise setzt sich eine Bank durch, die mutmaßlich das bessere oder zukunftsweisendere Konzept verfolgt. Allgemein beliebt ist das Prinzip „Das Beste aus zwei Welten“, das Wertschätzung suggeriert, aber nicht zwangsläufig zur gemeinsamen Neuausrichtung führt.

Zielstellung

Gemeinsam mit der Bank sind wir einen neuen, wertebasierten Weg gegangen. Dieser führt zu einem gemeinsamen Verständnis von Haltung, Handlung und Wirkung der Tätigkeit. Unsere Aufgabe bestand zunächst darin, transparent zu machen, worin die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der fusionierten Banken konkret liegen. Dazu wurde ein Expertensystem verwendet, das auf 10 Handlungsfeldern im Bereich Rahmenbedingungen und Mitarbeiterverhalten misst.

Kunden und Mitarbeiter wurden eingeladen, entlang dieser 10 Handlungsfelder ihre Erfahrungen, Meinungen und Vorschläge einzubringen. Ferner wurden Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Hinblick auf Werte und Zielbilder herausgearbeitet und an einem möglichen neuen gemeinsamen Rahmen gearbeitet.

Aus den Analysen wurden konkrete Vorschläge zur Neuausrichtung der Kulturen eingebracht. Dies führte dazu, dass die Vertreter der fusionierten Banken gemeinsam an diesen Vorschlägen arbeiten und weitere Verbesserungen einbringen konnten.

Wichtig war im gesamten Prozess, dass alle Mitarbeiter umfassend über das Vorgehen und Fortschritte informiert wurden (u.a. über Webinare zum Projekt und zum Konzept), ihre Meinungen und Erfahrungen einbringen konnten (u.a. über Befragungen und Veranstaltungen) sowie sich viele Mitarbeiter bei der Ausarbeitung in agilen Workshops beteiligten.

Ergebnis

Im Ergebnis hat die Bank eine echte und gemeinsame Neuausrichtung der Unternehmens- und Vertriebskultur erarbeitet und erreicht. Die hohe Transparenz und Klarheit sowie der partizipative Ansatz haben dazu beigetragen, Missverständnisse zu vermeiden, sich auf Gemeinsamkeiten, statt Unterschieden zu konzentrieren und Vertrauen untereinander (insb. in die Führung) herzustellen. Diese Vorgehensweise hat sich aber nicht nur als effektiv erwiesen. Sie ist auch sehr effizient.

Unabhängig davon, ob ihr Unternehmen in jüngster Zeit fusionierte, hilft ein schlüssiges wertebasiertes Management, ein starkes Fundament für die Zukunft zu errichten. Wir unterstützen Sie gerne mit unserem Know-how.

Ihre Ansprechpartner:

Dr. Markus Groß-Engelmann
Geschäftsführender Partner, concern GmbH

Tel +49 (0) 221 630 606 300
Mobil +49 (0) 173 2313069
markus.gross-engelmann(at)concern.de

Miriam Bingemann
Beraterin, concern GmbH

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Tel +49 221 630 606 300
miriam.bingemann(at)concern.de