• Projektbeispiel

ENTWICKLUNG EINER NACHHALTIGKEITSSTRATEGIE FÜR EINEN KOMPLEXEN INDUSTRIEKONZERN

Eine CR-, ESG- oder Nachhaltigkeitsstrategie ist für Unternehmen mittlerweile unverzichtbar. Die Umsetzung in der Wertschöpfungskette und Abstimmung auf die Unternehmensstrategie ist dabei selbstverständlich. Aber wie gelingt es, von der Strategie zu einem Selbstläufer im Unternehmen zu kommen?

Ausgangssituation

Ein großer erfolgreicher und global aufgestellter Industriekonzern hatte erkannt, dass unternehmerische Verantwortung und Nachhaltigkeit zwar in den Unternehmenswerten fest verankert ist, es aber einer strategischen Ausrichtung bedarf. Die Herausforderung war dabei, den divers aufgestellten Geschäftsbereichen gerecht zu werden. Diese sind nicht nur in unterschiedlichen technischen Bereichen tätig, sondern teilweise im b2b- und teilweise im b2c-Breich tätig sowie geographisch und kulturell  divers aufgestellt.

Zielstellung

Die Zielstellung war zunächst, gemeinsame Handlungsfelder zu identifizieren, die übergeordnet relevant sind. Dies war ein wesentlicher Aspekt, da Nachhaltigkeit und Innovation sowie die Erzielung von Synergieeffekten auf der Gruppenebene entscheidende Erfolgsfaktoren waren. Darüber hinaus sollten für alle relevante Management-Methoden, Steuerungsinstrumente, Maßnahmen in der Wertschöpfungskette und Governancestrukturen erarbeitet werden.

Ergebnis

Die Zweifel und auch Widerstände in den Geschäftsgruppen waren zunächst in einem nicht unerheblichen Maße vorhanden. Als zu divers wurden die Geschäftsbereiche angesehen, als dass es einen übergeordneten Ansatz geben könnte. Dennoch gelang es, eine gruppenweite Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln, die von allen Geschäftsbereichen geteilt und sogar begeistert aufgenommen wurde, da die entscheidenden Aspekte sinnvoll miteinander vernetzt werden konnten:

  1. Verankerung in den Unternehmenswerten
  2. Identifikation gruppenweiter Handlungsfelder
  3. Konsequente Markt- und Mehrwertorientierung
  4. Verbindung von Nachhaltigkeit und Innovation
  5. Fokussierung bei Governance und Reporting
  6. Klares Wirkungsverständnis

Aber es kommt nicht nur auf Ergebnisse an, sondern auch darum, Menschen und Organisationen in dem Prozess mitzunehmen. In diesem Fall war die ergebnisoffene Erarbeitung der Strategie über einen Bottom-up-Ansatz die richtige Methodik. Alle haben die Strategie so mitgestaltet, dass sie den Bedarfen der Geschäftsbereiche entsprach. Auf der Grundlage funktioniert der buy-in mühelos.

Ihre Ansprechpartner:

Dr. Markus Groß-Engelmann
Geschäftsführender Partner, concern GmbH

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