Die Ehrlichkeit von Marktteilnehmern ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für funktionierende Märkte. Häufig wird allerdings argumentiert, dass Markt und Moral nicht zusammenpassen: Wenn die Sanktionen und die Wahrscheinlichkeit beim Betrügen entdeckt zu werden gering sind, entstehe schnell unmoralisches, gar betrügerisches Verhalten. concern-Mitarbeiter Dr. Julian Conrads ist dieser Frage mit zwei Forscherkollegen der Universität zu Köln nachgegangen. Mittels eines so genannten Feld-Experimentes haben sie die Ehrlichkeit von Kioskverkäufern untersucht. Das Ergebnis: Gelegenheit macht nicht zwangsläufig Betrüger. Die Ergebnisse der Studie liefern interessante Erkenntnisse für die Praxis, beispielsweise für Compliance-Beauftragte.

Nachhören kann man die Zusammenfassung der Ergebnisse jetzt bei DRadio Wissen. Das finale Forschungspapier ist in einer internationalen Fachzeitschrift erschienen.